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Programm 2019 / 2


«50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft»
Beweise für den Götterschock

Erich von Däniken
Montag, 21. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Cinewil

 

Vor vielen Jahrtausenden besuchten Ausserirdische unsere Erde. Sie verhielten sich ähnlich wie sich heute Ethnologen verhalten. Sie studierten einige Sprachen, besuchten einige Stämme, gaben Ratschläge und verschwanden mit dem Versprechen, in einer fernen Zukunft zurückzukehren. Dann erleben wir den Götterschock. Die totale Katastrophe in der Religion und in der Wissenschaft. Dabei wäre alles so einfach zu verstehen - ohne Götterschock. Die Indizien sprechen eine klare Sprache.

Um diese Ideen zu untermauern, um Indizien dafür oder dagegen zu finden, forscht Erich von Däniken seit 65 Jahren. Sein Werk liegt in 40 Büchern vor. Viele Filme und TV-Serien tragen sein Gedankengut.


 


«Der Kampf um die Weltinsel»
Russland-Bashing und Putin-Phobie

Mathias Broeckers
Montag, 28. Oktober 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

«Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt». So formulierte Halford Mackinder Anfang des 20. Jahrhunderts eine Geostrategie für das britische Empire. Sie ist noch heute erstaunlicher Aktualität und bietet eine Erklärung für die bisweilen geradezu hysterische Kritik an Russland und Präsident Putin.

Mathias Bröckers ist deutscher Journalist, der vor allem für die taz und Telepolis schreibt. Als Autor hat er zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, wie z.B. «JFK - Staatsstreich in Amerika» und «König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf um den Thron».

 


«Irreführung, Propaganda und Fake News»
Über Wahrheit in der Mediengesellschaft

Prof. Dr. phil. Michael Haller
Montag, 4. November 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

Der Ministerpräsident scheint ein Revolverheld zu sein, die Prinzessin ein Pornostar, der Oppositionsführer ein Drogenabhängiger. Amerikaner zerstören in Syrien Krankenhäuser, die Russen vergiften Ex-Spione in England.

In der digitalisierten Medienwelt lassen sich Videos, Bilder und Texte in beliebiger Weise erfinden und manipulieren. Alte, für erledigt gehaltene Fragen sind wieder aktuell: Wie informieren wir uns über die Welt? Wie können wir uns über Ereignisse und Vorgänge in der realen Welt verständigen? Was ist zu tun, wenn Tatsachen für Lügen und Hirngespinste für Wahrheiten gehalten werden?

Prof. Michael Haller leitet das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) in Leipzig. Bis zu seiner Emeritierung Ende 2010 lehrte er an der Universität Leipzig, wo er den 1993 reformierten Diplomstudiengang Journalistik aufgebaut hat. Vor seiner wissenschaftlichen Laufbahn war Haller als Reporter und Redakteur in verschiedenen Pressemedien tätig, darunter 13 Jahre beim Spiegel, dann als Ressortleiter bei der Zeit.


 


«Der Placebo-Effekt»
Heilende Gedanken und Beziehungen

Prof. Dr. med. Stefan Büchi
Montag, 11. November 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

Seit vielen Jahrzehnten ist bekannt, dass bei der Gabe von Medikamenten auch die Überzeugung des Patienten zum Heilungsprozess beiträgt. Erwartet er einen positiven Effekt, verstärkt sich die Wirkung des Medikamentes – wir sprechen von Placebo. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass beispielsweise beim Einsatz von Antidepressiva die Wirkung des Medikamentes stark vom Vertrauen in den verordnenden Arzt abhängt.

In den letzten Jahren konnten viele Untersuchungen belegen, dass die therapeutische Erwartung auch bei anderen medizinischen Handlungen, wie zum Beispiel  chirurgischen Eingriffen, im Sinne einer Selbst-Heilung ein zentrales Wirkprinzip ist.

Faszinierende Forschungsresultate der letzten Jahre helfen uns, die neurobiologische Grundlagen des Placebo-Effektes bis hin zu seiner genetischen Basis besser zu verstehen. Wie könnten diese neuen Erkenntnisse für die Praxis der Medizin, aber auch für ein zukunftsfähiges Verständnismodell der Medizin genutzt werden?

Prof. Büchi ist ärztlicher Direktor der Privatklinik Hohenegg.

 


«Sind wir alleine im All?»
Fragen an die Sterne

Prof. Dr. Kathrin Altwegg-von Burg
Montag, 18. November 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

Die Wissenschaft geht davon aus, dass seit 100 Mio. Jahren erste Komponenten für biologisches Leben auf der Erde vorhanden sind. Kometeneinschläge förderten das mitgeführte organische Material zur beschleunigten Bildung von Organismen. Aber wo kommt das Leben her? Und wo entsteht es?

Frau Prof. Altwegg ist die einzige Astrophysikerin der Schweiz. Sie arbeitete von 1982 bis 2017 am Physikalischen Institut der Universität Bern u.a. auf dem Gebiet der Magnetosphäre und insbesondere der Kometenforschung. Sie beteiligte sich am Bau des Ionenmassenspektrometers auf der Raumsonde Giotto. Von 2011 bis 2016 war sie Direktorin des Centers for Space and Habitability der Universität Bern.

 


«Wer stirbt ist nicht tot»
Was wird von Nahtoderfahrungen lernen

Prof. Dr. med. Walter van Laack
Montag, 25. November 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

Unsere Welt ist aus einem Guss. Die Erkenntnisse aus den verschiedenen (Natur-) Wissenschaften und Vorstellungen aus Religionen und Philosophie sollten nicht isoliert voneinander betrachten werden. Will man unserer Welt ein Stück näherkommen, darf man sich keiner dieser Perspektiven von vornherein verschliessen. Nur dann scheint es überhaupt möglich, ein umfassendes, übergreifendes und integratives Weltbild zu formen. Der Referent wagt deshalb eine ganz andere, neue und alternative Sichtweise unserer Welt. Konsequent und zwingend ergibt sich aus ihr, dass jeder Einzelne von uns dereinst tatsächlich nur körperlich stirbt. Unser eigentliches Ich, unsere ganze individuelle Persönlichkeit, lebt dagegen auch nach unserem «Tod» unverändert weiter.

Prof. van Laack Ist Facharzt, Hochschullehrer, Buchautor und Verleger. Er beschäftigt sich seit Ende der 1970er Jahre mit dem Thema «Tod» und der Frage «Gibt es ein danach?». Er ist wissenschaftlicher Beirat für mehrere Verbände und Netzwerke, die sich mit Nahtoderfahrungen befassen.


 


«Die bedrohten Botschafter»
Die Welt der Wale im 21. Jahrhundert

Dr. phil. nat. Silvia Frey
Montag, 2. Dezember 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 



 

Wale sind charismatische Tiere und sie faszinieren den Menschen schon seit Urzeiten. Zur Gruppe der Wale gehören Tauchrekordhalter, Schnellstschwimmerinnen und selbst das grösste Tier weltweit ist ein Wal. Leider ist das Leben für sie schwierig geworden. Unterwasserlärm und die Verschmutzung mit Plastik belasten ihren Lebensraum. Auch die Überfischung der Ozeane fordert ihren Tribut von den Meeressäugern. Die Referentin entführt die Zuhörenden in die Welt der Wale und thematisiert sowohl ihre Biologie und Gefährdung als auch allerlei Wundersames von den Botschaftern der Meere.

Dr. Silvia Frey engagiert sich seit über 20 Jahren für den Schutz der Meeressäuger und der Ozeane. Nebst ihrem Engagement für Wale hat sie sich sehr intensiv mit Meeresschildkröten und ihrem Schutz befasst. Seit 1989 kümmert sich OceanCare um den Schutz der Ozeane. Mit Forschungs- und Schutzprojekten, Kampagnen, Umweltbildung sowie dem Einsatz in internationalen Gremien unternimmt die Organisation weltweit konkrete Schritte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Weltmeeren. Seit 2011 ist OceanCare UNO-Sonderberaterin im Meeresschutz. 


 


«Welt ohne Führungsmacht»
Europa muss sich neu orientieren

Erich Gysling
Montag, 9. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Cinewil

 

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es eine Schicksalsgemeinschaft zwischen Europa und den USA. Die Nato bildete die Sicherheits-Klammer, Institutionen wie die Weltbank oder der Weltwährungsfonds sorgten für Verlässlichkeit in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft. Als Donald Trump US-Präsident wurde, war es mit den alten Gewissheiten vorbei. In mehr und mehr Ländern Europas machte sich Unsicherheit breit. Sind die USA als Verbündete noch verlässlich? Arbeitet Washington nicht gegen unsere Interessen und Werte? Frankreichs Präsident Macron ging sogar so weit, eine europäische «Nato» als Gegenpol zur transatlantischen Nato vorzuschlagen. Und die Irankrise förderte Konzepte einer von den USA unabhängigen Finanzdrehscheibe. Europa muss sich neu orientieren. Wie weit ist das möglich?

Erich Gysling kam 1961 zur «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. 1968 wurde er Mitbegründer der Sendung «Rundschau». Von 1972 bis 1982 Chef des Ausland-Ressorts der «Weltwoche», ab 1982 wieder beim Fernsehen und zwischen 1985 und 1990 Chefredaktor. Er ist Kommentator für TV, Radio und Zeitungen, vor allem über den Nahen und den Mittleren Osten.