Programm 2019 / 1

«Eine bessere Ökonomie entdecken» 

Was kommt nach Krisen, Schulden und Geldblasen?

Dr. h.c. Beat Kappeler
Montag, 11. März 2019, 19.30 Uhr, Cinewil

 

Nach der Finanzkrise tauchten viele radikale Vorschläge auf: Grundeinkommen, Vollgeld, Helikoptergeld. Doch eine stabile Volkswirtschaft, produktives Wirtschaften und eine gerechte Verteilung hängen an anderen Vorkehren. Stabiles Geld, Voraussparen statt Kreditpumpe, eine breite Vermögensbildung, freies Arbeiten - das wären die Mittel.

Beat Kappeler studierte Weltwirtschaft und Völkerrecht an der Universität Genf. Anschliessend arbeitete er als freier Wirtschaftsjournalist, von 1977 bis 1992 als Sekretär des Gewerkschaftsbundes, betraut mit Liberalisierungsdossiers. Seit 1992 Wirtschaftskommentator, zuerst bei der alten Weltwoche, und ab 2002 bei der NZZ am Sonntag. 1996-2000 war er ausserordentlicher Professor für Sozialpolitik am IDHEAP, Universität Lausanne, und Mitglied der Eidg. Kommunikationskommission. 1999 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Basel, 2013 den Bonny-Preis der Freiheit. Beat Kappeler verfasste verschiedene Bücher, zuletzt «Staatsgeheimnisse. Was wir über unseren Staat wissen sollten».


 


«Wachstumsmotor Gesundheit»
Antrieb für den nächsten Wirtschaftsboom

Erik Händeler
Montag, 18. März 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

In den Medien taucht das Gesundheitssystem nur als Problem auf, mit seinen Verteilungskämpfen, steigenden Kosten und ausufernden Defiziten. Die Diskussion könnte ganz anders verlaufen - über ein Gesundheitssystem als Schlüssel, die meisten anderen gesellschaftlichen Probleme zu lösen, wie  Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit oder schlingernde Sozialversicherung. 

Erik Händeler ist als Buchautor und Zukunftsforscher vor allem Spezialist für die Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen. Damit bietet er einen anderen Blick auf die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Nach einem Tageszeitungsvolontariat und Tätigkeit als Stadtredakteur in Ingolstadt studierte er in München Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik. 1997 wurde er freier Wirtschaftsjournalist, um die Konsequenzen der Kondratiefftheorie in die öffentliche Debatte zu bekommen.



 


«Kann man Gesundheit essen?»
Nahrung als Medizin

Jörg Krebber
Montag, 25. März 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

«Du bist, was Du isst». Man darf sich bei schlechter Ernährung über Krankheiten nicht wundern. Menschen gesunden durch eine ausgewogene Ernährung sowie durch den Ausgleich von Säure und Basen. Dadurch werden Selbstheilungskräfte aktiviert.

Energetische Medizin arbeitet mit dem Wissen über die individuellen energetischen Zustände jedes einzelnen Menschen. Gesundheit ist Balance und eine Beeinträchtigung dieses natürlichen Zustandes äussert sich zuerst auf energetischer Ebene - lange bevor sich die Störung als körperliche Erkrankung manifestiert. Die Kunst ist es nun, diese energetischen Störungen aufzuspüren und auszugleichen, bevor es zu krankheitsbedingten Veränderungen kommt.

Jörg Krebber litt von Kindesbeinen an zahllosen Erkrankungen wie Asthma, Allergien, Hepatitis B und C sowie Morbus Crohn. Alle Versuche der bekannten Schulmedizin scheiterten und er wurde – wie so viele Patienten – als «austherapiert» zurückgelassen. Auf der Suche nach Heilung reiste er nach Asien, wurde geheilt und begann daraufhin sein langjähriges Studium der Erfahrungsmedizin in Japan, Indien und Tibet.



«All you need is less»
Vom Glück ohne Kerosin 

Prof. Dr. Niko Paech
Montag, 1. April 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 


Der Klimawandel, Schuldenkrisen, die Verknappung jener Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, sowie Befunde der Glücksforschung zeigen, dass die Wachstumsparty vorbei ist. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach ist ein prägnanter Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme vonnöten. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.

Prof. Niko Paech ist Volkswirt und Nachhaltigkeitsforscher. Er lehrt und forscht an der Universität Siegen als ausserplanmässiger Professor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Umweltökonomie, der Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Paech hat in Deutschland den Begriff der Postwachstumsökonomie geprägt und gilt als deren vehementer Verfechter.


 

 


«Wenn Dinge zu Daten werden»
Eine kurze Geschichte der Digitalisierung

Georg Hasler
Montag, 8. April 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 


 

Die neue Revolution steht erst ganz am Anfang. Vielleicht da, wo die Industrialisierung um 1860 stand. Und ähnlich wie damals, wird auch heute die Welt auf fast allen Ebenen einmal umgekrempelt. Wir können uns nun täglich überrumpeln lassen oder aktiv Gedanken machen, was sich da eigentlich entwickelt und worauf es ankommt. Was ist die Charakteristik dieser neuen Technik? Wird nach der Muskelarbeit nun auch die Kopfarbeit von Maschinen übernommen? Wäre das schlimm? Was bleibt? Was bedeutet das für unser Selbstbewusstsein?

Georg Hasler beschäftigt sich seit seiner Ausbildung zum Geigenbauer und den späteren Berufsjahren als Programmierer mit Kultur- und Technikgeschichte. Er schreibt im Vorwort zu seinem Buch «Blütenstaubwirtschaft»: Wir träumen noch von der schönen alten Welt des Handwerks, wir verhalten uns brav nach den Regeln der Industrie, und wir leben tatsächlich bereits mitten im Informationszeitalter. Unsere alten Gewohnheiten, unsere aktuellen Gesetze und die gegenwärtige technische Realität passen nicht mehr zusammen.


 

 


«Die Welt neu bewerten»
Mit Sozialkapital globale Probleme lösen

Dr. Alexander Dill
Montag, 15. April 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 


 

Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft oder Mitgefühl sind Werte, die im BIP nicht enthalten sind. Aber sind sie deshalb auch nichts wert? Der Wert eines Landes setzt sich aus weit mehr zusammen als klassische Waren, die man über den Scanner ziehen kann. Der Westen und seine Werte und Messmethoden sind weder neutral, noch geeignet die Zukunft des Planeten zu sichern.

Dr. Alexander Dill ist Soziologe und Gründer des Institute of Commons and Economics zur Messung von Sozialkapital in Basel. Seit 2016 leitet er das Projekt «World Social Capital Monitor» der Vereinten Nationen.


 


«Am Finanzabgrund»
Welche Gefahren auf uns zukommen

Ernst Wolff
Montag, 29. April 2019, 09.00 Uhr, Cinewil

 

 

Das globale Finanzsystem befindet sich in einer überaus bedrohlichen Lage. Mehr als zehn Jahre nach dem Beinahe-Zusammenbruch von 2008 ist keines der Probleme von damals gelöst. Im Gegenteil: Durch die Erklärung der grössten Geldinstitute der Welt für «too big to fail» hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Das Spekulationscasino dreht sich schneller als je zuvor, der Schuldenberg wächst ungebremst und die Risiken nehmen kontinuierlich zu. Wie konnten wir in diese Lage geraten? Welche Gefahren kommen auf uns zu? Wie können wir uns dagegen wehren?

Ernst Wolff lebt als freier Journalist in Berlin, schreibt regelmässig zu aktuellen Themen und hält weltweit Vorträge, die das aktuelle Tagesgeschehen vor seinen finanzpolitischen Hintergründen beleuchten.


 


«Vom Krieg zum Frieden»
Die Botschaft Jesu

Dr. Eugen Drewermann
Montag, 8. Juli 2019, 19.30 Uhr, Cinewil

 

Jesus ist einer, der heilt und nicht droht, der die Liebe lebt und hilft, die Angst zu überwinden. Sein einziges Gebot heisst: Habe Vertrauen in das Leben. Liebe das Leben und lebe die Liebe. Wenn der Mensch ohne ein Urvertrauen durchs Leben geht, fühlt er die ganze Einsamkeit, die ganze Verzweiflung, die ganze Unbeständigkeit. Gott wohnt da, wo ein Mensch menschlich ist.

Dr. Eugen Drewermann, Psychoanalytiker, Schriftsteller, Theologe und ehemaliger römisch-katholischer Priester hat sich in seinem Werk vor allem der menschlichen Sehnsucht nach Liebe und wahrer Menschlichkeit gewidmet und zahlreichen Menschen geholfen, ihren Glauben an Gott neu zu verstehen und sich von ihrer Angst zu befreien.


 

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